Schienen-Therapie

...sich wieder wohl fühlen.

Die häufigste Schienen-Therapie setzen wir bei einer Craniomandibuläre Dysfunktion(CMD) ein.

Vom "Volksleiden" Zähne-Knirschen sind immer mehr Menschen betroffen.

Unsere Leistungsgesellschaft stellt hohe Anforderungen an Körper und Seele. Viele neigen dann dazu, berufliche oder private Belastungen durch das Kausystem zu kompensieren.

Der Stressabbau erfolgt unkontrollierbar über die Zähne. Das führt zu Verspannungen der am Kausystem beteiligten Kau-, Kopf- und Gesichtsmuskulaturen.

Die Zähne werden kaputt geknirscht. Weitere Ursachen können auch

nicht angelegte Zähne, Zahnlücken, unzureichend gestalteter Zahnersatz oder zu hohe Füllungen sein.

Bei jüngeren Patienten kann sich nach einer übertriebenen kieferorthopädischen Behandlung der Biss verändern und eine CMD begünstigen.

Hier können Knirscher-Schienen schon sehr Vieles kompensieren.

Eine Linderung kann zusätzlich über eine Akupunktur, Hypnose, Osteopathie oder Physiotherapie erreicht werden.

Je nach Schwerregrad kann zur Therapie eine Funktionsschiene notwendig sein.

Nach einer gezielten und eingehender Diagnostik erfolgt eine elektronische Vermessung, um die optimale Bisslage zu ermitteln. Erst danach wird die Schiene hergestellt.

"Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen."

(Georg Christoph Lichtenberg)

Daneben können wir über Protrusions-Schienen die obstruktive Schlafapnoe therapieren.

Die betroffenen Patienten können endlich auf eine Schlaf-Atem-Maske verzichten.

Es werden lediglich individuell Schienen hergestellt, die beim Schlafen getragen werden.

Die Kontrollen erfolgen immer in Zusammenarbeit mit den behandelden Ärzten und Schlaflaboren.

Seit kurzem können Patienten, die beim Schlafen unter einer obstruktiven Schlafopnoe leiden, künftig eine Unterkiefer-Protrusionsschiene zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung verschrieben bekommen.

 

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